Mittwoch, 19. September 2012
Es macht mich traurig, dass ich verlernt habe zu fühlen, bis mir auffällt, dass ich nicht traurig sein könnte, wenn ich nichts fühlte. Die Leere in mir schmeißt alles raus, was sie füllen will. Und der Abfall, der kommt in Form von Tränen aus meinen Augen herausgeflossen. Das Leben ignoriert mich komplett und trotzdem möchte ich nicht von ihm lassen. Wie kann ich sagen, dass ich eine Leere mit mir rumtrage, kann man ein Nichts etwa tragen? Kann man versuchen, das nichts zu verbannen aus den eigenen vier Wänden? Wenn ja, so bitte erkläre mir jemand wie.
Dienstag, 4. September 2012
if sadness was the sea, you taught me how to swim
ihr alle brachtet mir das schwimmen bei
mit jedem schlechten satz,
mit jeder furchtbaren enttäuschung,
mit jedem schmerzvollen schlag
und mit jedem verfluchten blick
lernte ich das schwimmen immer besser
ich fühle mich wie ein fisch, ich gehöre in mein meer voll traurigkeit.
dort ist mein platz, dort ist mein lebensraum.
ich tauche unter, wenn mich niemand sehen soll und bin überall von ihr umgeben
die worte und aktionen schwimmen um mich herum und wir tanzen zusammen im wasser
ich glaube, ich ertrinke und komme nie wieder an die meeresoberfläche.
mit jedem schlechten satz,
mit jeder furchtbaren enttäuschung,
mit jedem schmerzvollen schlag
und mit jedem verfluchten blick
lernte ich das schwimmen immer besser
ich fühle mich wie ein fisch, ich gehöre in mein meer voll traurigkeit.
dort ist mein platz, dort ist mein lebensraum.
ich tauche unter, wenn mich niemand sehen soll und bin überall von ihr umgeben
die worte und aktionen schwimmen um mich herum und wir tanzen zusammen im wasser
ich glaube, ich ertrinke und komme nie wieder an die meeresoberfläche.
Freitag, 24. August 2012
Freitag, 20. Juli 2012
Wir säuseln uns geschwollene "Für immer"s in die Ohren, doch wissen dabei beide, dass für immer schon seit immer tot ist. Deine Worte klingen so sanft, dass man denken könnte sie wirkten wie Sekundenkleber, der mich Stück für Stück zusammenfügt. Doch dem ist nicht so. Deine Lippen auf meinen, deine Hände in meinen, deine Worte die sich wie ein warmer Schleier um mich legen. All das nützt aber nichts, wenn der Schleier jedes mal gewaltsam weggerissen wird und somit die Kälte erneut in mein Leben tritt. Ich befürchte zu erfrieren.
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